Entwurmung und Impfung

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Schutzimpfungen für Ihren Liebling

Hunde sollten zur Gesunderhaltung regelmäßig geimpft werden. Deshalb beginnen wir schon in der achten Lebenswoche mit der ersten Impfung. Die Folgeimpfungen werden dann nach der zwölften und der sechzehnten Lebenswoche durchgeführt. Den Abschluss der Grundimmunisierung bildet die Impfung mit fünfzehn Monaten. Um einen lebenslangen Impfchutz ihres Lieblings zu gewähren sind die jährlichen Auffrischungsimpfungen notwendig.
Bei jeder Impfung führen wir auch eine allgemeine Untersuchung zur Überprüfung des Gesundheitszustandes ihres Hundes durch. Gerne erinnern wir sie auch an die Folgeimpfung im kommenden Jahr, ihr Einverständnis vorausgesetzt. 

Grannen - Gefahr in den Sommermonaten


Image titleFeine Widerhaken verhindern ein Abschütteln und lenken die Grannen immer tiefer in das Fell. Mit ihren spitzen Enden können sie in alle Körperöffnungen und Hauttaschen oder Hautfalten eindringen und schmerzhafte Fremdkörperabszesse verursachen. Häufig geraten sie in Pfotenballen, Zwischenzehenhaut, Achselhöhle, Augen oder sogar in die Ohren, manchmal auch beim Schnüffeln in die Nase. Hundebesitzer sollten deshalb in dieser Jahreszeit besonders aufmerksam sein, wenn sich ihr Hund plötzlich ausdauernd die Pfote leckt oder humpelt, ein Auge zukneift, den Kopf heftig schüttelt oder ihn schief hält, andauernd niest oder die Nase blutet. All dies können Symptome sein, dass eine Granne mit im Spiel ist.

Widerhaken dringen durch die Haut

Image titleAn den Pfoten bohren sich die Grannen bevorzugt in die Zwischenzehenhaut ein und wandern unter der Haut nach oben. Sie können dann meist nur noch operativ entfernt werden. Am besten sollte deshalb das Fell an den Pfoten kurz geschoren und die Haut zwischen den Zehen täglich nach den Spaziergängen kontrolliert werden, damit Grannen gleich entfernt werden können.

Gefährliche Fremdkörper


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Geraten Grannen ins Auge, so folgt unmittelbar eine  hochschmerzhafte Reaktion. Sehr schnell tritt eine Bindehautentzündung und schlimmer noch eine oberflächliche Schädigung der Hornhaut auf.. Häufig schwillt das Auge fast völlig zu. Die Tiere reiben das betroffene Auge ständig mit der Pfote und können so weitere Schäden am Auge verursachen. Der Verdacht einer Granne im Auge ist immer ein akuter Notfall und bedarf der raschen aber schonenden Entfernung durch den Tierarzt.
Auch in den Ohren kommen Grannen vor. Diese sind nicht immer von heftigen Kratzattacken begleitet, Deshalb bleiben diese Grannen auch schon mal für einige Zeit unerkannt. Wenn dann noch mit einem Wattestäbchen das Ohr geputzt wird,  gerät die Granne immer tiefer in den Gehörgang. Dann folgen auch schlimmere Verletzungen, manchmal auch Verletzungen des Trommelfells.

Die Entwurmung beim Hund

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Zuerst sei gesagt, dass eine Wurmkur nicht wie eine Impfung prophylaktisch gegeben wird, sondern ein Medikament ist, welches einen tatsächlichen Wurmbefall sofort bekämpft. Einen "Wurmschutz" in dem Sinne gibt es aber nicht.
Es gibt verschiedene "Risikogruppen" in die man die Anstreckungswahrscheinlichkeiten einteilen kann. Ein Welpe sollte im Alter von ca. zwei Wochen bereits das erste Mal entwurmt werden. Es sollten aufbauend beim Welpen alle 14 Tage entwurmt werden bis zu zwei Wochen nach der letzten Aufnahme von der Muttermilch. Dies ist wichtig so durchzuführen, da Wurminfizierungen über die Milch statffinden können.

Wie oft entwurmt man den Hund?

Kann das individuelle Anstreckungsrisiko des eigenen Hundes nicht genau eingeschätzt werden, sollte mindestens vier Mal im Jahr der Kot untersucht oder das Tier entwurmt werden. Studien haben belegt, dass 1 bis 3 Entwurmungen im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bieten. 
Sinnvoll ist es auf jeden Fall vor einer anstehenden Impfung eine Wurmkur durchgeführt zu haben. Nur ein gesunder Organismus kann einen perfekten Impfschutz aufbauen.

Aktuelle Informationen zum Entwurmen finden sie hier bei ESCCAP.

Kotuntersuchung auf Parasiten

Wer gerne möchte, kann aber auch vor dem Verabreichen einer Wurmkur zunächst eine Sammelkotprobe bei uns in der Praxis einreichen. Benötigt werden Proben von mindestens drei Kotabsätzen, um ein aussagekräftiges Ergebnis präsentieren zu können. Die Untersuchung auf Parasiten werden direkt in  unserem Eigenlabor durchgeführt. Sie können noch am gleichen Tag nach dem Ergebnis fragen. 

Übergewicht beim Hund ist ernst zu nehmen

Bereits ab einem Übergewicht von 20 % steigt das Risiko Ihres Tieres für schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Arthrose bis hin zum Kreuzbandriss, Blasensteine oder Herzerkrankungen. Ähnlich wie beim Menschen.
Übergewicht wirkt sich nicht nur negativ auf das Allgemeinbefinden Ihres Tieres, seine Zufriedenheit und Lebensqualität aus, sondern kann auch zu einer Verringerung der Lebenserwartung im Vergleich zu normalgewichtigen Tieren führen.
Wir sagen Ihnen ob Ihr Hund ein Idealgewicht hat oder ob doch der Futterplan etwas angepasst werden sollte.
Es gibt verschiedene Faktoren die die Fettleibigkeit begünstigen. Dies kann zum Beispiel alleine schon ein Rasseproblem sein. Labradore sind zum Beispiel dafür bekannt, dass sie immer zu jeder Zeit und fast alles gerne fressen. Hier muss man konsequent sein und die ausreichende Futtermenge seines Lieblings kennen, sonst kommt es schnell zu Übergewicht. Auch denkt man, dass ein Hund von der Kastration zunimmt. Dies ist damit zu erklären, dass sich der Stoffwechsel nach der Kastration ändert. Deshalb muss nach diesem operativen Eingriff der Futterbedarf neu angepasst werden und das bedeutet normalerweise eine Reduktion des Tagesbedarfes.