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Heimische Vögel
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Immer wieder werden Jungtiere heimischer Vogelarten in unserer Praxis vorgestellt. Oftmals sind sie als Jungvogel aus dem Nest gefallen oder werden als sogenannte Ästlinge, als vermeintlich nicht selbstständig lebensfähig, in die menschliche Obhut genommen. Sind diese Jungvögel aus ihrem angestammten Refugium entnommen, sollten sie wenn unverletzt so schnell wie möglich wieder an ihrem Fundort ausgesetzt werden. Die Tatsache, dass die Jungvögel nach dem Anfassen nicht wieder ausgesetzt werden können, ist nicht richtig. Der menschliche Geruch führt nicht zwangsläufig dazu, dass die Elterntiere ihre Jungen nicht weiter füttern.

Sollten Jungvögel verletzt oder so sehr geschwächt sein, dass eine Handaufzucht oder Weiteraufzucht durch den Mensch erforderlich ist, sind zahlreiche Verhaltensregeln einzuhalten. Ohne fachkundige Anleitung endet eine gut gemeinte aber leider viel zu häufige falsch durchgeführte Haltung und Fütterung mit dem Tod der Jungtiere.

Grundgedanke bei der künstlichen Aufzucht muss immer sein, die Jungtiere möglichst optimal auf die zukünftige Freiheit vorzubereiten und nicht länger als unbedingt notwendig in Gefangenschaft zu halten.

Wir stehen gerne während der Sprechzeiten mit Rat zur Seite, geben Tipps zur Pflege und Haltung, aber verstehen uns nicht als Auffangstation für aufgegriffene Wildvögel.

Aufzucht von Rabenvögeln

Einige Dinge sind in Bezug auf die Ernährung junger Rabenvögel besonders wichtig, da unerfahrenen Pflegern bedauerlicherweise immer wieder massive Fütterungsfehler unterlaufen. Eine weitere Gefahr liegt für von Menschenhand aufgezogene Rabenvögeln in der sogenannten Fehlprägung auf diesen.

Gerne geben wir Ihnen Tipps zur Pflege und Haltung, aber verstehen uns nicht als Auffangstation für aufgegriffene Wildtiere.



Greifvogel/Eule gefunden

Wenn Sie einen verletzten Greifvogel oder Eule gefunden haben, so sollten Sie zuerst den Vogel bei uns in der Praxis vorstellen, bevor man einen Platz in einer Auffangstation sucht. Die tierärztliche Versorgung ist das A und O um später solch ein Tier erfolgreich wieder auswildern zu können.

 

Aufzucht insektenfressender Vögel

Zu den häufigsten in der Praxis vorgestellten heimischen, insektenfressenden Vögeln zählen: Amseln, Drosseln, Schwalben, Meisen, Rotkehlchen und Mauersegler. Das richtige Futter ist entscheidend für eine erfolgreiche Aufzucht. Aber die Handaufzucht junger Vögel ist sowohl eine Kunst als auch eine Wissenschaft, sie erfordert neben biologischen Kenntnissen viel Zeit und Geduld.

Gerne geben wir Ihnen Tipps zur Pflege und Haltung, aber verstehen uns nicht als Auffangstation für aufgegriffene Wildtiere.



Der Eisvogel - ein seltener Gast

Wer aufmerksam durch die Natur wandert, kann diesen scheuen oder auch zurückhaltenden Vogel, der auch rings um Mönchengladbach beheimatet ist, zu Gesicht bekommen. Vor allem in den frühen Morgenstunden ist er unterwegs. Beheimatet in aller Regel an größeren Teichen mit schwer zugänglicher Böschung, sowie an ruhigen Bachläufen in unwegsamen Gelände. Vereinzelt findet man auch verletzte Tiere, was auch im heimischen Garten geschehen kann.

 

 

Verletzung durch Katzen
Nicht jeder Katzenbiss endet gleich tödlich, aber rasche Hilfe ist unerlässlich.
Knochenbrüche an Flügel und Bein

Häufig werden heimische Vögel aufgefunden, welche schon für den Finder ganz offensichtliche Brüche aufweisen. Ein tief herabhängender Flügel oder ein nicht mehr belastungsfähiges Bein sind oft deutliche Anzeichen eines Knochenbruchs (Fraktur). Gebrochene Knochen lassen sich deutlich in einem Röntgenbild erkennen.

 

 

Parasitenbefall bei Wildvögeln
Ein geringgradiger Ektoparasitenbefall zählt bei den Wildvögeln zum Normalbefund und Bedarf im Allgemeinen keiner Behandlung. Dagegen muss ein massiver Befall behandelt werden.
Taube gefunden
Tauben werden relativ häufig aufgefunden. Teilweise sind es völlig erschöpfte Brieftauben, häufig aber auch Stadttauben und natürlich oft auch junge Ringeltauben oder verletzte Türkentauben. Des weiteren werden verirrte Rassetauben gefunden.
Spechte - Haltung und Pflege verletzter Tiere

In den Monaten Juni und Juli werden tatsächlich öfter Spechte hilflos auf dem Gehweg oder der Straße aufgefunden. Es handelt sich relativ häufig um Jungtiere, die möglicherweise gerade die Bruthöhle verlassen haben. Manche Tiere fliegen auch gegen Fensterscheiben. Da es sich bei dieser Vogelart um absolute Spezialisten handelt, möchten wir auch dem Specht ein kleine Rubrik schenken.


Die Winterfütterung im heimischen Garten

Das Thema Winterfütterung unserer heimischen Vögel gibt immer wieder Anlass zu sehr kontroversen Diskussionen. Sollte man sie überhaupt durchführen? Und wenn ja, wann sollte diese beginnen und wann wieder eingestellt werden?

Wir haben uns mit den Erfahrungen des Ornithologen Prof. Dr. Peter Berthold beschäftigt und werden Ihnen seine interessanten Erkenntnisse und die wichtigsten Informationen zusammengefasst vorstellen.

richtige Auswilderung

Der Wunsch nach einem neuen Hausgefährten ist falsch verstandene Tierliebe. Zu viel Kontakt mit Menschen sollte vermieden werden, damit das Tier in freier Wildbahn lebensfähig bleibt. Streicheleinheiten, sowie der Kontakt mit Haustieren sind hier fehl am Platze.

Nachdem Sie sich viel Zeit und Mühe mit der Aufzucht gemacht haben, kommt der Tag der Auswilderung. Lesen sie alles, was zum Gelingen dieses großartigen Momentes beiträgt.

Mauersegler Leitfaden

Die rasanten Flugspiele und lebhaften, schrillen Schreie hoch in den Lüften jagender Mauersegler,  sind im Sommer eine vertraute Erscheinung über unseren Städten. Sie werden oft für Schwalben gehalten, aber sie sind weder mit diesen verwandt noch zählen sie überhaupt zu den Singvögeln. Jedes Jahr werden in unserer Praxis junge Mauersegler vorgestellt, die zu früh das Nest verlassen haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Vogelarten ist JEDER junge Mauersegler außerhalb des Nestes ein Todeskandidat, da die Altvögel am Boden nicht weiter füttern. Mauersegler sind absolute Nahrungsspezialisten und gehören nur in fachkundige Hände.

 

Grünfinkensterben

Bereits im Jahr 2009 ging dieses Thema durch die Presse. Insbesondere Grünfinken starben in den warmen Sommermonaten vermehrt. Erst weiterführende Untersuchungen und pathologische Ergebnisse klärten die Todesursache der Grünfinken.

 
 
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